NEIN zum Polizeigesetz!
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24. 9. – Nein zum Gestaltungsplan
  • Worum es geht

  • 6000 Unterschriften
    Referendum steht

  • Referendum
    Stadtraum HB

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    Stadtraum HB
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    Komitee gegen das
    neue Polizeigesetz

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    Alle Informationen auf:
    www.nein-stadtraumhb.ch



    NEUROGATE – nicht mit uns
    16 / 05 / 06 // Planung auf 2012 verschoben

    SBB und Stadt Zürich
    liegen sich in den Haaren

    Ein Rechtsstreit zwischen der SBB und der Stadt Zürich verzögert den Beginn der konkreten Planung (und Baubeginn) in einem kleinen Teil der immensen SBB Areale. Genau dem Teil, auf dem unser Haus steht.

    An der Veranstaltung des MieterInnenverbands (MV) Zürich vom 4. Mai 06 staunten wir nicht schlecht, als der SBB-Projektleiter seine Folien auflegte: Darauf war das Gebiet der Zoll-/Langstrasse zeitlich nach hinten gerutscht. Früher hiess es Planungsetappe 2008-2011, heute 2012-2015.

    Die Folien zeigten die Planungsetappen der neun SBB Areale entlang der Bahngeleise vom Zentrum bis an die Stadtgrenze (in Zürich gehören rund 500’000m2 den SBB). Eines dieser neun Areale ("Projekte") in der riesigen Planungszone nennen sie "Stadtraum HB", worin wir – also die Zollstrasse 119 und das Kinderhaus Stromboli – nur einen kleinen Spickel belegen. Die Stadt Zürich und die SBB liegen sich wegen unserm Zuhause in den Haaren. Auf juristischem Weg wollen sie "eine Unsicherheit im Baurecht klären". Bis heute erhielten wir keine direkten Informationen. Niggi Schär vom MV hat uns dann aufgeklärt. Es geht darum, wo und wie hoch die SBB in der Gegend Zoll-/Langstrasse bauen darf. Wie viel die SBB dann also an den neuen Büroklötzen verdienen soll (oder darf). Die SBB findet, die Geleise hier seien keine "Verkehrswege". Damit würde die Fläche grösser – die Gebäude könnten höher, breiter, teurer gebaut werden. Die Stadt findet, Vorschrift sei Vorschrift und Schienen seien "Verkehrsflächen". Darum wird jetzt gestritten – wir sind nicht unglücklich darüber.

    Wem gehört eigentlich das ganze Gelände?
    Niggi Schär warf die Frage auf, wem das Gelände, auf dem die SBB ihren gigantischen "Stadtraum HB" zu Geld machen will, eigentlich gehört. 1847 wurde mit Eschers "Spanisch Brötli-Bahn" (eigentlich Nordbahn, später Nordostbahn) die Bahnlinie von Zürich nach Baden eröffnet. Sie führte quer durch die Gemeinde Aussersihl, welche damals noch nicht zur Stadt Zürich gehörte. Die private Nordostbahn konnte bis Ende des 19. Jahrhunderts durch Enteignungen (da die Eisenbahn ein Werk von öffentlichem Interesse war) das von ihr beanspruchte Areal sukzessive vergrössern. Aus dem einen Geleisestrang nach Baden entstand so das heutige riesige Gleisfeld. Eschers Eisenbahngesellschaft wurde damit grösster Privatgrundbesitzer von Aussersihl. Nach der Jahrhundertwende jedoch wurden die kriselnden Privatbahnen verstaatlicht und zu den Schweizerischen Bundesbahnen vereinigt (1902).

    Wofür Verstaatlichung? Für den Betrieb einer Eisenbahn! Normalerweise gab der Staat das enteignete Land einer Bahngesellschaft unter der Bedingung, dass darauf auch Züge fahren – keineR dachte damals daran, dass viele Jahre später ein halbprivater Betrieb wie die SBB (seit 1999 eine Aktiengesellschaft im Besitz des Bundes) Grundstück-Spekualtion treiben sollte. Die Frage, ob das Gelände von "Stadtraum HB", alias Neurogate, nach Aufgabe des Bahnbetriebs wirklich noch der SBB gehört, bleibt also offen.




    27 / 02 / 06 // 6000 Unterschriften gegen "Stadtraum HB" > top

    6000 Unterschriften gegen den
    Gestaltungsplan "Stadtraum HB"

    Das Referendum kommt zustande. Innert Kürze haben sich 6000 Stimmberechtigte gegen Rendite und für soziale Stadtentwicklung ausgesprochen. Danke.

    In Zürich stehen 440'000 Quadratmeter Büros leer (SonZei 19.2.06). An bester Lage soll weiterer Büro- und Konsumraum geklotzt werden. Und natürlich wollen alle Firmen lieber ins Zentrum. Eine starke Lobby ist aus den Startlöchern und will auf Kosten der Wohnenden eine Crème-Schnitte.

    Dieses zentrale Areal ist für alle da und nicht für die Rendite.

    Die Abstimmung findet frühestens am 24. September statt.

    Auf einen schönen Frühling und einen heissen Sommer.


    Trotz Gestaltungsplan und Referendum:

    Zollstrasse 111 / 119 soll abgerissen werden

    Das Areal Zollstrasse 111 / 119, und alles was vom "Stadtraum HB" im Kreis 5 entstehen soll, ist weder vom Gestaltungsplan noch vom Referendum betroffen:

    "Das Areal entlang der Zollstrasse ist nicht Teil des vom Gemeinderat verabschiedeten Gestaltungsplans. Zwischen dem Hauptbahnhof und der geplanten Passerelle wird vorerst nichts geschehen: Die SBB brauchen das Grundstück als Installationsplatz für den Bau der Durchmesserlinie, dessen Finanzierung immer noch nicht geklärt ist.
    DIE PROJEKTENTWICKLUNG FÜR DAS KLEINE GRUNDSTÜCK BEI DER LANGSTRASSE HINGEGEN KÖNNTE GEMÄSS STEIGER (sbb) NOCH DIESES JAHR BEGINNEN." (NZZ, 19.1.06)


    07 / 04 / 05 // Worum es geht: > top

    "Stadtraum HB" oder
    "Wohnen, Arbeit, Freizeit"?

    Die SBB, die Post und die Stadt Zürich planen ein
    neues Quartier: "Stadtraum HB". Die alte Geschichte
    von Profit vs. Leben.

    "Stadtraum HB" heisst: 8000 Büroarbeitsplätze, Wohnungen für 800 bis 1200 gut betuchte Menschen, 690 Parkplätze, diverse Bars, Schnellimbisse, Restaurants, Boutiquen. Stadtraum HB heisst Glas, Stahl, Beton, ein paar Alleen und einen Veloübergang über die Geleise zu Beruhigung der Bevölkerung. Stadtraum HB ist das Neurogate und hat einen einzigen Zweck. Die Grundeigentümerin SBB will ihr brach liegendes (sprich nicht von zahlungskräftigen MieterInnen und KäuferInnen genutztes) Gelände verwerten. Neurogate heisst: Steigende Mieten in den Kreisen 4 und 5, ein Gebäuderiegel an der Zollstrasse, saubere, sterile Bürowelten statt lebendiges Quartier. Neurogate beseitigt die letzten Nischen für Mensch und Tier der Zürcher Innenstadt. Und der Moloch frisst die Häuser an der Zollstrasse 111 und 119. Unsere Häuser. Sie sollen 2007 abgebrochen werden.

    Hallo! Wir leben noch

    Neurogate ist ein "Entwicklungsprojekt". Entwickelt werden soll vor allem eines: Der Ertrag, den die SBB und die Post (und umworbene Investoren) von ihrem Grundbesitz rund um den Hauptbahnhof Zürich erhalten. Jährlich 7% Rendite des theoretisch ermittelten "Werts" des riesigen Geländes sollen am Schluss heraus schauen. Entwickeln will auch die Stadt Zürich: Firmen, reiche MieterInnen, florierende Boutiquen sollen Steuern bezahlen und keinen Ärger machen. Doch es gibt ein Problem: Wir leben noch! Wir leben, wohnen, arbeiten, basteln, haben Freizeit – genau dort wo die Strasse zum schönen Neurogate hin soll. Schön blöd, liebe Stadt, liebe SBB. So nicht.


    08 / 02 / 06 // Referendum gegen "Stadtraum HB" > top

    REFERENDUM gegen den
    Gestaltungsplan "Stadtraum HB"
    UNTERSCHREIBEN

    Am 18. Januar hat der Gemeinderat dem Gestaltungsplan "Stadtraum HB" für das SBB-Areal zwischen Sihlpost, Lagerstrasse und Langstrasse zugestimmt. Auf dem Areal soll nach den Plänen der SBB ein neuer Stadtteil mit rund 80 00 Arbeitsplätzen und 400 Wohnungen entstehen, extreme Verdichtung für maximale Rendite. Einige BewohnerInnen aus den angrenzenden Quartieren haben das Referendum gestartet, das offiziell von keiner politischen Gruppierung unterstützt wird. Damit die Vorlage, welche ohne Zweifel enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität in den Kreisen 4 und 5 haben wird, zur Abstimmung gelangt, braucht es bis zum 24. Februar 2006 mindestens 4000 Unterschriften.

    EUER ENGAGEMENT IST GEFRAGT ! ! !

    SAMMELT UNTERSCHRIFTEN -
    UND SCHICKT DIESE UNVERZÜGLICH ZURÜCK ! ! !

    Unterschriftenbogen Referendums-Plakat zum runterladen als pdf

    05 / 05 / 05 // Entscheid gegen Baubewilligung > top

    Jetzt Entscheid anfordern!

    Die SBB macht Dampf: 1. Gesuch eingereicht.

    Am 22. April fand sich im Tagblatt der Stadt Zürich ein erstes (?) Baugesuch im Zusammenhang mit Neurogate:
    "Zollstrasse 111, 119 / Langstrasse, Gesuch um einen Vorentscheid (ohne Aussteckung), Fragen bezüglich anrechenbare Grundstückfläche, insbesondere Gleisareal, Z5."

    SBB Immobilien will mit dem Gesuch einen rechtsgültigen Entscheid darüber, wie sie das Gelände zwischen Zollstrasse und Geleisen überbauen darf.

    Wer den Entscheid (eventuell) anfechten will, muss bis zum 12. Mai den baurechtlichen Entscheid per Einschreiben bestellen. Dafür kann mensch beim Amt für Baubewilligungen ein Formular bestellen.

    Nur wer den baurechtlichen Entscheid bestellt, hat nachher überhaupt die Möglichkeit, diesen Entscheid anzufechten!


    Danke für die Unterstützung.

    Zollstrasse119

    Wohnen, Arbeit, Freizeit für unterschiedliche Menschen und Tiere. Selbstbestimmt, günstig und gut.


    Zollstrasse111
    Kinderhaus Stromboli

    Wo haben Kinder die Möglichkeit ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, neue Freundschaften zu knüpfen, Konflikte konstruktiv auszutragen und sich im freien Spiel zu begegnen?
    Wo können sie sich austoben, mit verschiedenen Materialien werken und ihre kreativen Ideen umsetzen?
    Wo ist ihre Meinung gefragt und ihr Mitgestalten erwünscht?

    Das Kinderhaus Stromboli ist ein offenes Haus für Kinder zwischen 5 und 14 Jahren. Die Angebote des Kinderhauses sind gratis, und die Kinder müssen sich nicht anmelden.

    Das Kinderhaus Stromboli spielt seit der Eröffnung vor 11 Jahren eine zukunftsweisende Rolle für das Leben im Quartier.